(Bild mit freundlicher Genehmigung des DKV) 

Seminare Kinder & Jugendliche

Gespräche und Rollenspiele sowie verschiedenste Medien (Video, Power Point, Mal- und Bastelideen für zu Hause und in der Schule,…) werden eingesetzt um die Bereiche der Gefahrenerkennung und -vermeidung kindgerecht zu vermitteln. In den Praxisschulungen werden unter realistischen Bedingungen in Outdoorparcours (z.B. auf dem Schulhof, am Auto,..) verschiedenste Situationen trainiert und anschließend mit den Teilnehmern zusammen ausgewertet und besprochen.

Theorie und Praxisthemen sind z.B.: Streitschlichten, Mobbing, Erpressung, der oder die Fremde, gute und schlechte Gefühle/Geheimnisse, Wie leiste ich Hilfe und wo bekomme ich Hilfe?,...), effektive, einfache Formen der Selbstverteidigung,… Kinder sollten dabei z.B. lernen:

• dass sie das Recht haben, NEIN zu sagen und sich zu wehren,
• wie sie Gefahren erkennen und vermeiden,
• wie sie in Stress- und Notfallsituationen angemessen handeln können.



Begleitend besteht die Möglichkeit Seminare für die Eltern zu besuchen

Bundesweit wurden 2002 jede vierte Gewalttat durch einen Tatverdächtigen unter 18 Jahren begangen. Welchen Anteil die erbliche Anlage und welchen die Erziehung am Verhalten eines Menschen hat, ist zwar nach wie vor umstritten. Fest steht allerdings: Wer seinen Kindern ein positives Vorbild vermittelt, kann die kindliche und jugendliche Anfälligkeit für Gewalt deutlich vermindern. Auf Wunsch können die Eltern mit Ihren Kindern, passiv oder aktiv, an dem Selbstbehauptungstraining teilnehmen und so einen intensiven Einblick in die Selbstbehauptungsthematik erhalten. Alle können z.B. in Rollenspielen gemeinsam ihre Kompetenzen trainieren. Die Eltern lernen zusätzlich einen theoretischen Background aufzubauen, wie sie ihre Kinder im Alltag z.B. beim Thema „Gewalt in der Schule“ unterstützen können. Weitere Themen sind u.a.:

·        Signale sehen, Hilferufe hören und richtig reagieren

·        Informationen über Maßnahmen und Gesetze sowie Beratungs- und Hilfeeinrichtungen des Kinderschutzes

·        Präventionsvorschläge

·        Es werden langfristige Lösungsstrategien zum Schutz der Kinder aufgezeigt.

Insbesondere in den Rollenspielen übernehmen die Eltern wichtige Aufgaben. In separaten Einheiten werden die Eltern über weitere theoretische Hintergründe informiert und bekommen z.B. einen Einblick in das etwaige Täterprofil, die Ursachen/Folgen von Gewalt und Kindesmissbrauch.

  

Seminare für Frauen

 

Welche Frau kennt nicht die Angst, wenn sie abends allein durch unbelebte Straßen laufen muss oder nachts in der U-Bahn sitzt. Sexuelle Belästigungen gehören oft zum Alltag für Frauen. Auch wenn Frauen nicht selbst Opfer von Gewalt geworden sind, so begrenzt doch die Angst vor Gewalttaten ihre Freiheit. In den Seminaren lernen die Teilnehmerinnen, sich bei Belästigungen oder Bedrohungen zu behaupten und sich im Notfall gegen einen Angreifer einfach und effektiv zu verteidigen.

 

Inhalte der theoretischen Seminareinheit

Wir räumen mit Klischeevorstellungen auf, erklären, wer zum Opfer wird?, zeigen Ursachen von Aggression und Gewalt auf und geben Hilfen zu Konfliktlösungsstrategien und Verhaltensvorschläge in verschiedensten stressigen, bedrohlichen oder angstbesetzten Situationen. Die eigene Körpersprache  wird analysiert (Gruppenarbeit/Rollenspiele) und des weiteren werden Methoden der verbale Selbstbehauptung (Verhalten in Stresssituationen, Verhaltensvorschläge für unterschiedliche Situationen (Park, Parkhaus, U-Bahn, PKW, die eigene Wohnung, etc.) erarbeitet. Auch der Umgang mit Hilfsmitteln (z.B. Reizstoffsprühgeräte, Elektroschocker, etc.) wird diskutiert; die Problematik der Hilfsmittel wird aufgezeigt. Im Vordergrund steht immer die Selbstbehauptung sowie die Sensibilisierung zur Gefahrenerkennung und Gefahrenvermeidung.

(Bild mit freundlicher Genehmigung des DKV) 

 

Praxis

Vermittlung der Verteidigungstechniken, Rollenspiele, Selbstverteidigung (Spezial-Runden)

Hierbei:

·        keine Hebel oder Wurftechniken (funktioniert im Ernstfall fast nie)

·        kein Training der Frauen untereinander (unrealistisch)

·        keine Verteidigung gegen Waffenträger (es gibt keine 100%ige Verteidigung, jedoch Verhaltensvorschläge)

Mixed-Seminare für Männer und Frauen

 

Frauen und Alte fürchten Gewalttaten - Opfer sind aber meist junge Männer

Die Statistik kann nicht der Grund für diese Angst sein. Denn aus ihr geht für Deutschland klar hervor: Die meisten Opfer von Gewalttaten sind Männer im Alter bis 24 Jahre – dies entspricht im übrigen auch dem Profil der meisten Täter!

Leicht steigende Tendenz gibt es bei jugendlichen Tätern, die in der Regel in Gruppen auftreten. Nicht jedes Mitglied einer solchen Bande würde allein zuschlagen. Doch wenn mehrere Faktoren zusammenkommen - diffuse Aggressionen, Alkohol, Langeweile -, entwickeln sich harmlose Grüppchen zu gefährlichen Banden. Die Opfer sind häufig ebenfalls Jugendliche.

Aber auch Themen wie Mobbing am Arbeitsplatz, Stalking und Gewalt im öffentlichen Nahbereich sind für Männer keine Tabuthemen mehr.

Was man als Mann gegen aggressive Männer tun kann und wie man sich gegen mehrere Aggressoren am besten verhält um der Gefahr ausweichen zu können das zeigen die Sicherheitstrainings für Männer und Frauen.

 

 

Seminare für Senioren

Auch Senioren erleben die Umsetzung des Sicherheitstrainings, in für sie relevanten Situationen, wie beispielsweise einem Vertreterbesuch an der Haustür, beim Spaziergang im Park oder bei ähnlichen Gelegenheiten, die vor dem Training mit besonderer Angst besetzt waren. Sie werden sich ihrer Stärke und Wehrhaftigkeit trotz vorangeschrittenen Alters und evtl. körperlicher Beeinträchtigungen bewusst und erfahren sich selbst als erfolgreich im Umgang mit Gefahrensituationen. Sie fühlen sich nach dem Training nicht mehr so hilflos, sondern können ihre Fähigkeit zur Abgrenzung und zum Selbstschutz gezielter einsetzen als vorher. Ein Sicherheitstraining ist kein Kampfsport und heißt auch nicht, Gewalt einfach mit Gewalt zu beantworten. Selbstschutz heißt, durch selbstsicheres Verhalten und mit einem selbstbewussten NEIN, Grenzen zu setzen und nur im Notfall eine körperliche Auseinandersetzung bewusst einzugehen. Das Sicherheitstraining stärkt das Selbstvertrauen und ist ein Weg, Gewalt so weit wie möglich zu vermeiden.

 

Was lernen die Senioren bei diesem Seminar?

  • Sie lernen Stärken und Schwächen kennen, werden sich eigener versteckter Blockaden und Hemmnisse, die eine effektive Selbstbehauptung/-verteidigung verhindern, bewusst und haben dadurch die Möglichkeit, dies zu überwinden
  • Sie gewinnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und Kräfte und damit an Selbstbewusstsein
  • Sie lernen Konflikt- und Gefahrensituationen zu erkennen, einzuschätzen und zu bewältigen
  • Sie erkennen Zusammenhänge zwischen ihrer Körpersprache, ihrem Auftreten und der damit verbundenen Wirkung auf andere
  • Sie entwickeln ihre Persönlichkeit, fördern ihre Stärken und lernen mit Schwächen umzugehen
  • Sie fördern ihre Fitness und Gesundheit
  • Sie lernen wirkungsvolle und einfach anwendbare Techniken zur eigenen Sicherheit
 

Den realitätsbezogenen Ansatz, der charakteristisch ist für die Schulungen, erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch in diesem Seminar in konfliktlösenden Rollenspielen mit den Trainern und Trainerinnen.

 

 

 

 

 

 

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